Die Weiterbildungsagentur Sachsen-Anhalt Ost blickt auf fünf Jahre Aufbau- und Entwicklungsarbeit zurück – und richtet den Fokus klar nach vorn: Was 2021 als Pilotprojekt und Deutschlands erste Weiterbildungsagentur an den Start ging, ist heute eine tragfähige Netzwerkstruktur für Weiterbildung in der Region und ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Weiterbildungsberatung in Sachsen-Anhalt. Anlässlich des Jubiläums findet am 1. Juli 2026 ein Pressegespräch statt. Bereits im Vorfeld geben wir Einblicke in zentrale Schritte und aktuelle Vorhaben.
Vom Pilotprojekt zur verlässlichen Struktur
In den vergangenen Jahren wurden gemeinsam mit regionalen Partnern Strukturen geschaffen und kontinuierlich erweitert: Netzwerkarbeit ausbauen, Service schärfen, Kommunikation verständlicher machen – mit dem Ziel, Orientierung zu geben und Unterstützung leichter zugänglich zu machen. Was heute selbstverständlich wirkt, war vor fünf Jahren neu: Mit der Weiterbildungsagentur Sachsen-Anhalt Ost ging Deutschlands erste Weiterbildungsagentur an den Start – als Pilot, der Strukturen und Partnerschaften in der Region aufgebaut hat. Dazu zählen u. a. der Aufbau und die Weiterentwicklung der regionalen Netzwerkarbeit, die Schärfung des Dienstleistungsprofils sowie der schrittweise Ausbau des Angebots.
Klarheit für Zielgruppen: Unser Dienstleistungsversprechen
Ein zentraler Entwicklungsschritt war die Erarbeitung eines Dienstleistungsversprechens: Zielgruppen sollen schnell erkennen, wer wobei unterstützt, wie die nächsten Schritte nach einer Kontaktaufnahme aussehen und wie die Zusammenarbeit im Netzwerk verlässlich koordiniert wird. Ergänzt wird dies durch ein Kommunikationskonzept, das verständliche Ansprache, gebündelte Informationen und klare Wege zur Beratung in den Mittelpunkt stellt.
Ausblick: Mehr Passung durch ein Matchingtool
Mit dem Jubiläum ist auch ein nächster Entwicklungsschritt verbunden: Der Service wird weiter ausgebaut – aktuell mit dem Schwerpunkt auf dem Ausbau unseres Matchingtools. Dieses soll helfen, Bedarfe strukturierter zu erfassen und passende Angebote, Ansprechpersonen und nächste Schritte schneller zusammenzuführen. Leitgedanken dabei sind Passung statt Informationsflut, Transparenz in den nächsten Schritten und Netzwerklogik, damit Lösungen nicht an Zuständigkeiten scheitern.
